Ärzte Zeitung, 06.07.2010

Wirtschaftsrat warnt vor Flickschusterei

Der Wirtschaftsrat der CDU hat ein "Gesamtkonzept statt Flickschusterei" angemahnt. Man habe die große Sorge, "dass die Bundesregierung den Weg des geringsten Widerstandes geht und sich vor den anstehenden Herkulesaufgaben im Gesundheitswesen wegduckt".

Es genüge nicht, "mehr Geld in den Gesundheitsfonds zu pumpen", denn der langfristige Nutzen zur Sicherung der Zukunftsfähigkeit des Gesundheitswesens ist gleich Null, sagt der Generalsekretär des Wirtschaftsrates der CDU, Wolfgang Steiger. Nötig sei es, die GKV auf eine "lohnunabhängige Finanzierung" umzustellen. Deshalb sei die Lockerung des Deckels für die Zusatzbeiträge "ein erster, richtiger Schritt".

Für den stufenweisen Übergang auf eine lohnunabhängige Finanzierung sollten die Arbeitnehmerbeiträge auf Gesundheitsprämien umgestellt werden. (fst)

Lesen Sie dazu auch:
Rösler kappt Honorar bei Hausarztverträgen
Koalition rauft sich bei GKV-Reform zusammen
Krankenkassen kritisieren Eckpunkte zur Gesundheitsreform

Lesen Sie dazu auch die Stellungnahmen:
Wirtschaftsrat warnt vor Flickschusterei
Gewerkschaften mahnen Parität an
SPD fordert Rücktritt Röslers
Hartmannbund: "Mit Axt statt Skalpell operiert"

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Künstliche Herzklappe raubt oft den Schlaf

Fast ein Viertel aller Patienten mit einer mechanischen Herzklappe klagt über Schlafstörungen. Die Ursache hat eine einfache Erklärung. mehr »

Das sind die Wünsche an die neue Weiterbildung

Am Freitag steht die Musterweiterbildungsordnung auf der Agenda des Deutschen Ärztetags. Wir haben dazu drei junge Ärzte und den BÄK-Beauftragen Bartmann befragt. mehr »

"Sportlich, unrealistisch, überkommen"

Am Donnerstagnachmittag debattiert der Deutsche Ärztetag über die GOÄ-Novellierung. Unsere Video-Reporter haben sich vorab dazu umgehört. mehr »