Ärzte Zeitung, 06.07.2010

Gewerkschaften mahnen Parität an

In einem Brief an Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die anderen Spitzenteilnehmer der Beratung hatte der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) im Vorfeld gefordert, den Beitragssatz vollständig paritätisch zu gestalten und den Arbeitnehmer-Sonderbeitrag von 0,9 Prozentpunkten zu beseitigen.

DGB-Chef Michael Sommer und Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach bezeichneten das geplante Einfrieren des Arbeitgeber-Anteils in dem der "Passauer Neuen Presse" vorliegenden Schreiben als fatal für die Kostenentwicklung. Die Zusatzbeiträge werden kategorisch abgelehnt.

Buntenbach hatte sich zuvor sogar dafür ausgesprochen, die geplante Beitragssatzerhöhung komplett auf die Arbeitgeber zu übertragen. "Damit könnte das Defizit gedeckt und den Versicherten die unsozialen Zusatzbeiträge erspart werden". (eb)

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