Ärzte Zeitung, 22.07.2010

Gehaltsdeckel für Chefärzte

Rechnungshof will Obergrenze von 500 000 Euro

HEIDELBERG (mm). Der baden-württembergische Rechnungshof fordert, das Einkommen für Chefärzte der Universitäten auf 500 000 Euro zu begrenzen. In Freiburg, Heidelberg, Ulm und Tübingen werden Fachabteilungen von Chefärzten geführt, die im Hauptberuf als beamtete Professoren an der Fakultät beschäftigt sind. Chefärzte mit Verträgen nach 2002 erhalten zudem für ihre nebenamtliche Leitungsfunktion eine leistungsabhängige Vergütung. Bei älteren Verträgen dürfen Chefärzte Privatpatienten noch auf eigene Rechnung behandeln. An ihre Klinik müssen sie einen Prozentsatz abgeben. Hinzu kommt die Altersversorgung für Beamte. Bislang schwanken die zusätzlich zum Professorengehalt gezahlten Einkünfte der Chefärzte zwischen 20 000 und 800 000 Euro.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So viel jünger und attraktiver macht Facelifting

Wer sein Gesicht straffen lässt, will in der Regel jünger und dynamischer aussehen. Das scheint tatsächlich zu klappen. mehr »

Niedrig dosiert starten und langsam erhöhen!

Die neue Gesetzeslage zur Verordnung von Cannabis auf Kassenkosten ist beim Schmerz- und Palliativtag begrüßt worden. Ärzte mit Erfahrung mit Cannabinoiden loben vor allem den Erhalt der Therapiefreiheit. mehr »

Obamacare bleibt!

Blamage für US-Präsident Donald Trump: In letzter Minute zogen die Republikaner die Abstimmung über die geplante Gesundheitsreform zurück. Gerade auch, weil die Zustimmung aus den eigenen Reihen fehlte. mehr »