Ärzte Zeitung, 22.07.2010

Gehaltsdeckel für Chefärzte

Rechnungshof will Obergrenze von 500 000 Euro

HEIDELBERG (mm). Der baden-württembergische Rechnungshof fordert, das Einkommen für Chefärzte der Universitäten auf 500 000 Euro zu begrenzen. In Freiburg, Heidelberg, Ulm und Tübingen werden Fachabteilungen von Chefärzten geführt, die im Hauptberuf als beamtete Professoren an der Fakultät beschäftigt sind. Chefärzte mit Verträgen nach 2002 erhalten zudem für ihre nebenamtliche Leitungsfunktion eine leistungsabhängige Vergütung. Bei älteren Verträgen dürfen Chefärzte Privatpatienten noch auf eigene Rechnung behandeln. An ihre Klinik müssen sie einen Prozentsatz abgeben. Hinzu kommt die Altersversorgung für Beamte. Bislang schwanken die zusätzlich zum Professorengehalt gezahlten Einkünfte der Chefärzte zwischen 20 000 und 800 000 Euro.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

ALS ist mit Demenz eng verwandt

Stephen Hawking ist wohl der berühmteste Patient, der an Amyotropher Lateralsklerose leidet.Forscher haben nun herausgefunden, dass ALS und temporale Demenz eng verwandte Krankheitsbilder sind. Das könnte Einfluss auf das Diagnoseverfahren haben. mehr »

Innovationsfonds startet in die Versorgungsrealität

Der Innovationsfonds ist offiziell in die Umsetzungsphase gestartet. Die 300 Millionen Euro für das Jahr 2016 teilen sich 91 Versorgungs- und Forschungsprojekte. mehr »

Sind Computer bald die besseren Psychotherapeuten?

Immer mehr Online-Psychotherapien drängen auf den Markt. Die meisten sind weder besonders einfühlsam noch allzu intelligent. Dennoch sind die Erfolge erstaunlich. mehr »