Ärzte Zeitung, 18.08.2010

Frühverrentung oft wegen psychischer Erkrankung

FRANKFURT/MAIN (eb). In Hessen ist 2009 jede dritte Frühverrentung aufgrund psychischer Erkrankungen der Erwerbstätigen erfolgt. Nach Angaben der Techniker Krankenkasse schieden insgesamt 6300 Menschen vorzeitig aus dem Arbeitsleben aus, in 2300 Fällen war eine psychische Erkrankung die Ursache. In dieser Gruppe gingen Männer mit 48, Frauen mit 49 Jahren in Frührente. In Hessen sind die psychisch bedingten Fehlzeiten in den vergangenen zehn Jahren um 30 Prozent gestiegen. Von zwölf Tagen, die jede Erwerbsperson durchschnittlich krankgeschrieben war, waren 1,4 Tage psychisch bedingt. Zum Vergleich: Im Jahr 2000 waren es durchschnittlich 11,5 Krankheitstage, davon war lediglich ein Tag psychisch bedingt.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Mehr Metastasen

Immer mehr Männer mit Prostatakrebs in den USA haben schon bei der Diagnose Metastasen. Ihr Anteil hat sich fast verdoppelt. Auch die Inzidenz solcher Tumoren nimmt zu. mehr »

Deutsches Defizit

Diabetes-Prävention, Strategien gegen Polypharmazie, digitale Versorgungsangebote: Neue Initiativen gibt es zuhauf. Doch Patienten müssen davon wissen. Genauo daran hapert es aber. mehr »

"Einfache Ersttherapie ist für fast alle Patienten möglich"

Die antiretrovirale Therapie ist bei neu diagnostizierter HIV-Infektion stets angezeigt, und zwar unabhängig vom Stadium der Infektion oder der Helferzellzahl. mehr »