Ärzte Zeitung, 15.11.2010

"Bei Hausarztverträgen Linie aufgeweicht"

Der Vorstandsvorsitzende der KBV, Dr. Andreas Köhler, bezeichnet das Finanzierungsgesetz als "Kostendämpfungsgesetz". Eine Begrenzung der Honorarzuwächse sei nur "mit der klaren Aussage akzeptabel, dass diese Budgetierung tatsächlich auf zwei Jahre beschränkt bleibt", so Köhler in einer Mitteilung. Deutlich heftiger stehen die Regelungen zu den Hausarztverträgen in der Kritik der KBV. Hier habe die Koalition "leider ihre Linie hin zu einem fairen Wettbewerb deutlich aufgeweicht", sagte Köhler. Die neue Regel, den Bestandsschutz für Anschlussvereinbarungen von Ende 2013 auf Mitte 2014 zu verschieben, hält er für "verfehlt". (bee)

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