Ärzte Zeitung, 24.03.2011

Präventionsprogramme - Vielfalt als Hindernis

BERLIN (fst). Zu viele Köche verderben den Brei - das gilt auch für das Überangebot an Präventionsprogrammen für Kinder und Jugendliche. Damit werde die Zielgruppe nur ermüdet, hieß es in der vergangenen Woche bei einer Anhörung der Kinderkommission des Bundestags in Berlin.

Hinzu komme, dass die Programme häufig fast inhaltsgleich formuliert seien und vor allem die Mittelschicht ansprechen, monierte Thomas Altgeld von der Landesvereinigung für Gesundheit. Sozial schwache Kinder würden kaum erreicht. Prävention müsse "Lebenskompetenz" fördern, anstatt nur Symptome zu bekämpfen.

Topics
Schlagworte
Berufspolitik (16844)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So schädlich fürs Herz wie Cholesterin

Depressionen steigern bei Männern das Risiko fürs Herz ähnlich stark wie hohe Cholesterinwerte oder Fettleibigkeit. Das ergab eine aktuelle Analyse der KORA-Studie. mehr »

Den Berg im eigenen Tempo erklimmen

Medizinstudentin Solveig Mosthaf fühlt sich im Studium manchmal, als würde sie einen steilen Berg hinauf kraxeln. Sie wünscht sich mehr Planungsfreiheit – und die Möglichkeit, eigene Wege zu gehen. mehr »

Positive HPV-Serologie bringt bessere Prognose

Bei Patienten mit Kopf-Hals-Tumor ist eine positive HPV-16-Serologie mit einem verbesserten Überleben assoziiert. Das bestätigt jetzt eine US-Studie. Demnach liegt die Wahrscheinlichkeit für ein Fünf-Jahres-Überleben sogar 67 Prozent höher. mehr »