Ärzte Zeitung, 11.04.2011

Studenten wollen keine Allgemeinmedizin-Pflicht

MARBURG (bee). Irritiert haben sich die Medizinstudierenden des Hartmannbundes über die Beschlüsse der Gesundheitsministerkonferenz (GMK) gezeigt.

"Dass dort nun plötzlich ein PJ-Pflichtabschnitt in der Allgemeinmedizin festgehalten ist, können wir als Betroffene nicht akzeptieren", sagte Kristian Otte, der neue Vorsitzende der Medizinstudenten im Hartmannbund.

Die Studenten kritisieren, dass eine weitere Verschulung des PJs nicht zielführend sei und zu Ungunsten von anderen Fächern stattfindet. "Als Kompromiss zum GMK-Beschluss schlagen wir eine Pflichtfamulatur in der Allgemeinmedizin vor", so Otte, der in Göttingen studiert.

Topics
Schlagworte
Berufspolitik (16871)
Organisationen
Hartmannbund (704)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

ALS ist mit Demenz eng verwandt

Stephen Hawking ist wohl der berühmteste Patient, der an Amyotropher Lateralsklerose leidet.Forscher haben nun herausgefunden, dass ALS und temporale Demenz eng verwandte Krankheitsbilder sind. Das könnte Einfluss auf das Diagnoseverfahren haben. mehr »

Innovationsfonds startet in die Versorgungsrealität

Der Innovationsfonds ist offiziell in die Umsetzungsphase gestartet. Die 300 Millionen Euro für das Jahr 2016 teilen sich 91 Versorgungs- und Forschungsprojekte. mehr »

Sind Computer bald die besseren Psychotherapeuten?

Immer mehr Online-Psychotherapien drängen auf den Markt. Die meisten sind weder besonders einfühlsam noch allzu intelligent. Dennoch sind die Erfolge erstaunlich. mehr »