Ihre Meinung ist gefragt: Machen Sie bei unserer Online-Umfrage mit!

Kongress, 11.05.2011

Wann dürfen ärztliche Leistungen delegiert werden?

BERLIN (eb). Pflegeverbände in Deutschland geben sich selbstbewusst. Sie fordern für die Angehörigen der Pflegeberufe mehr Eigenständigkeit ein. Es müsse nicht immer der Arzt sein, der heilkundlich tätig werde, heißt es.

Die Pflege habe sich enorm professionalisiert und sei deshalb in der Lage, heilkundliche Aufgaben eigenverantwortlich zu erledigen. Eine Auffassung, die zunehmend häufig zu Konflikten mit Ärzten führt.

Laut Pflegeweiterentwicklungs-Gesetz von 2008 können Krankenkassen Modellprojekte auflegen, in denen Pflegekräften oder Physiotherapeuten weitreichende Aufgaben übertragen werden.

Pflegepersonal zum Beispiel soll Verbands- und Pflegehilfsmittel verordnen und Aufgaben heilkundlicher Natur übernehmen.

Der Gemeinsame Bundesausschuss muss dazu in einer Richtlinie festlegen, bei welchen Tätigkeiten eine Übertragung von Heilkunde auf nichtärztliches Personal möglich ist.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Was schützt wirklich vor der prallen Sonne?

Auch beim Sonnenschutz setzen immer mehr Menschen auf Naturprodukte. Forscher haben die Schutzwirkung von Samen und Ölen untersucht - mit zwiegespaltenem Ergebnis. mehr »

"Abwarten und Teetrinken geht nicht mehr"

Unser London-Korrespondent Arndt Striegler beobachtet die Brexit-Verhandlungen hautnah - und ist verwundert über die May-Regierung, während die Ärzte immer mehr in Panik verfallen. mehr »

Pflege bleibt Problembereich

Der Abrechnungsbetrug im Gesundheitswesen ist 2016 drastisch zurückgegangen. Die erweiterten Kontrolloptionen der Leistungsträger müssen aber erst noch Wirkung zeigen. mehr »