Ärzte Zeitung, 31.05.2011

AOK-Institut sieht im Südwesten keinen Ärztemangel

STUTTGART (fst). Es gibt, nach den derzeitigen Kriterien der Bedarfsplanung, in Baden-Württemberg keine Unterversorgung.

Diesen Schluss zieht die AOK Baden-Württemberg aus dem Ärzteatlas 2011 des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO). Im vergangenen Jahr hätten in den 43 Planungsbereichen im Land fast alle Facharztgruppen einen Versorgungsgrad von mehr als 110 Prozent aufgewiesen. Für Hausärzte gilt dies allerdings nur für knapp die Hälfte der Planungsbereiche.

Im Südwesten ist dem Ärzteatlas zufolge die Zahl der berufstätigen Ärzte in den vergangenen zehn Jahren gestiegen: Im Jahr 2000 kamen 360 berufstätige Ärzte auf 100.000 Einwohner, so waren es im Jahr 2009 bereits 390.

Bei Hausärzten weisen 26 der 43 Planungsbezirke Versorgungsgrade von 100 bis 110 Prozent auf. In 17 Bezirken gilt wegen Überversorgung eine Niederlassungssperre.

Topics
Schlagworte
Berufspolitik (17114)
Krankenkassen (16325)
Organisationen
AOK (6954)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So viel jünger und attraktiver macht Facelifting

Wer sein Gesicht straffen lässt, will in der Regel jünger und dynamischer aussehen. Das scheint tatsächlich zu klappen. mehr »

Niedrig dosiert starten und langsam erhöhen!

Die neue Gesetzeslage zur Verordnung von Cannabis auf Kassenkosten ist beim Schmerz- und Palliativtag begrüßt worden. Ärzte mit Erfahrung mit Cannabinoiden loben vor allem den Erhalt der Therapiefreiheit. mehr »

Obamacare bleibt!

Blamage für US-Präsident Donald Trump: In letzter Minute zogen die Republikaner die Abstimmung über die geplante Gesundheitsreform zurück. Gerade auch, weil die Zustimmung aus den eigenen Reihen fehlte. mehr »