Ärzte Zeitung, 31.05.2011

Linke fordern Stopp der Priorisierungsdebatte

BERLIN (sun). Nach Ansicht der Linken-Politikerin Martina Bunge ist eine Priorisierungsdebatte "völlig fehl am Platz".

Vielmehr solle darüber nachgedacht werden, wie eine "solide Finanzierung des Gesundheitssystems" sichergestellt und die Qualität der Gesundheitsversorgung verbessert werden könne.

Gemessen am Bruttoinlandsprodukt seien die Gesundheitskosten seit Jahren "relativ konstant". "Zu viel, zu wenig, falsch und schlecht behandelte Patienten kosten die Kassen jedes Jahr Milliarden Euro an Beiträgen", betonte Bunge.

Wer allerdings Priorisierung fordere, zementiere diese Missstände, anstatt sie zu beseitigen.

Topics
Schlagworte
Berufspolitik (17107)
Personen
Martina Bunge (73)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Resistente Keime bedrohen Fortschritte aus Jahrzehnten

Jeder vierte Todesfall durch Antibiotika-resistente Keime weltweit wird durch Tuberkulose (TB) bedingt. Um die Situation zu verbessern, reichen neue Arzneien aber nicht aus, betonen TB-Experten. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »

Sperma-Check per Smartphone-App

Millionen von Paaren weltweit wollen ein Kind, doch es klappt nicht. Die Ursachen liegen in etwa der Hälfte der Fälle beim Mann. Ein einfacher Test könnte Männern künftig die Untersuchung ihres Spermas erleichtern. mehr »