Ärzte Zeitung, 15.08.2011

Ärztemangel in Thüringen oben auf der Agenda

ERFURT (rbü). Ärztemangel ist einer Umfrage zufolge das Problem Nummer eins in Thüringen. Jeder zweite Thüringer sagte, es sei sehr wichtig, dass die CDU/SPD-geführte Landesregierung Maßnahmen dagegen anpackt.

Dies ergab eine repräsentative Befragung im Auftrag der "Osterländer Volkszeitung". Ein weiteres Drittel schätzt das Problem als wichtig ein. Damit rangierte der Ärztemangel auf der politischen Agenda der Thüringer vor Themen wie Schuldenreduzierung, innere Sicherheit, Straßenbau und Kultur.

Vor allem Ältere und Frauen (57 Prozent, 43 Prozent der Männer) fordern die Politik auf, gegen Engpässe etwas zu unternehmen. In Thüringen sind nach Angaben der KV 280 Haus- und Facharztpraxen unbesetzt.

Topics
Schlagworte
Berufspolitik (17543)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »