Ärzte Zeitung, 21.09.2011

Länder beraten über IvF-Kostenübernahme

BERLIN (bee). Mecklenburg-Vorpommern will im Bundesrat über eine Gesetzesänderung bei der Kostenübernahme für die In-vitro Fertilisation (IvF) abstimmen lassen. Der Gesetzesantrag wurde bereits im Gesundheitsausschuss beraten und soll am kommenden Freitag von den Ministerpräsidenten der Länder beschlossen werden. Im Antrag wird vorgeschlagen, dass ergänzend zu den bisherigen 50 Prozent der IvF-Kosten, die die Kassen übernehmen, der Bund weitere 25 Prozent der IvF mitfinanziert. Dadurch würde die Kostenbeteiligung für Paare von 50 auf 25 Prozent sinken.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Was neue Onkologika den Patienten tatsächlich bringen

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Neue Onkologika haben die Überlebenszeit von Krebspatienten in den vergangenen zwölf Jahren im Schnitt um 3,4 Monate verlängert. Dieser Vorteil geht oft zulasten der Sicherheit. mehr »

Kassen und KBVdrücken aufs Tempo

Bisher trat die Selbstverwaltung bei der Digitalisierung eher als Bremser auf. Bei den Formularen geben KBV und Kassen jetzt Gas: Im Juli kommt der digitale Laborauftrag. mehr »