Ärzte Zeitung, 24.10.2011

BDI strikt gegen Aufwertung der Pflege

WIESBADEN (HL). Der Berufsverband Deutscher Internisten (BDI) sieht mit Unbehagen die vom GBA beschlossene Richtlinie, in Modellvorhaben ärztliche Tätigkeiten auf Kranken- und Altenpfleger zu übertragen.

Mit der Wahl des Wortes "Übertragung" habe der GBA offenbar dem Streit über Delegation oder Substitution aus dem Weg gehen wollen. BDI-Präsident Dr. Wolfgang Wesiack sieht das mit Unbehagen.

"Eine Delegation von Hilfsleistungen zur Entlastung des Arztes wird vom BDI bejaht, eine Substitution ärztlicher Leistungen durch Pflegekräfte dagegen auf jeden Fall abgelehnt."

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Im Sushi war der Wurm drin

Der Hinweis aufs Sushi brachte die Ärzte auf die richtige Spur. Statt den Patienten wegen Verdachts auf akutes Abdomen zu operieren, führten sie eine Gastroskopie durch. mehr »

Importierte Infektionen führen leicht zu Diagnosefehlern

Wann muss ein Arzt für eine Fehldiagnose gerade stehen? In einem aktuellen Fall entschied das Oberlandesgericht Frankfurt gegen einen Arzt. mehr »

"Turbolader einer Zwei-Klassen-Medizin"

Die Einheitsversicherung als Garant für Gerechtigkeit im Versorgungssystem? Aus Sicht von BÄK-Präsident Professor Frank Ulrich Montgomery eine fatale Fehleinschätzung. Die "Ärzte Zeitung" dokumentiert Auszüge aus seiner Ärztetags-Eröffnungsrede. mehr »