Ärzte Zeitung, 09.01.2012

KV-Übergangsgelder wie "ein Griff in die Kasse"

BERLIN (eb). Die Auszahlung von Übergangsgeldern an die drei Vorstände der KV Berlin soll rechtlich nicht zulässig gewesen sein. Das berichtet der Sender rbb unter Verweis auf ein internes Schreiben der Senatsverwaltung für Gesundheit.

Darin werde die Zahlung der Gelder in Höhe von 549 000 Euro als ein "Griff in die Kasse" bezeichnet. Ein beruflicher Übergang und das Ausscheiden aus dem hauptamtlichen Vorstandsamt habe als Voraussetzung nicht vorgelegen.

Die Verträge waren Anfang 2011 geändert worden. Dabei hat Gesundheitssenator Mario Czaja (CDU) "erhebliche formale Fehler" moniert.

Die Vertreterversammlung der KV Berlin hatte dazu im Dezember erklärt, das Geldvolumen, das für das Übergangsgeld zur Verfügung stand, sei "prospektiv als erfolgsunabhängige Prämie verstanden" worden. So habe eine nur moderate Steigerung der Jahresgehälter vereinbart werden können.

Topics
Schlagworte
Berufspolitik (16861)
Organisationen
KV Berlin (741)
Personen
Mario Czaja (182)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »