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Medizinfakultäten erhalten Förderung für besseres PJ

HEIDELBERG (mm) Um die Ausbildung von Medizinern im Praktischen Jahr zu verbessern, erhalten die vier Medizinfakultäten Mannheim, Heidelberg, Freiburg und Tübingen in den nächsten fünf Jahren eine Förderung von sechs Millionen Euro.

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Das von Bund und Ländern getragene Förderungsprogramm "Qualitätspakt Lehre" zielt darauf ab, das Lernen, Lehren und Prüfen inhaltlich und methodisch noch stärker an der ärztlichen und wissenschaftlichen Berufspraxis auszurichten.

In Mannheim wurde in diesem Sinne im vergangenen Sommer bereits ein bundesweit neuartiges Lehrkonzept im PJ umgesetzt. Man verabschiedete sich hier von dem klassischen Konzept der Tertiale in Chirurgie, Innerer Medizin und einem Wahlfach.

"Schwerpunkt ambulante Medizin wichtig"

Das PJ untergliedert sich jetzt in vier Quartale. Das vierte Praxisquartal wird verbindlich in der "Ambulanten Medizin" absolviert - also zum Beispiel in einer Hochschulambulanz, klinischen Tageseinrichtung oder fachärztlichen Praxis.

"Dieser Schwerpunkt ambulante Medizin ist uns wichtig, denn die Zahl der Patienten, die ambulant behandelt werden, steigt und der Stellenwert der ambulanten Versorgung wird zunehmen", sagte Professor Dr. Udo Obertacke, Leiter des "Kompetenzzentrums Praktisches Jahr" an der Medizinischen Fakultät Mannheim.

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