Direkt zum Inhaltsbereich

Kommentar

Bunt war gestern, heute zählt Substanz

Matthias WallenfelsVon Matthias Wallenfels Veröffentlicht:

In manchen Kliniken und Praxen sind die Wände regelrecht tapeziert mit Zertifikaten und Fortbildungsbescheinigungen, die einzelnen Mitarbeitern oder dem gesamten Team besondere Fähigkeiten in ihrem Bereich attestieren. Zertifikate sind also in.

Doch: Wie soll ein Patient durchblicken, hinter welchem Zertifikat harte - und medizinisch lohnende - Arbeit steckt und wo das reine Absitzen inklusive Unterschrift für den Erwerb ausgereicht hat?

"Bunt war gestern, heute zählt die Substanz" - nach diesem Motto sollten auch Praxischefs gründlich überlegen, welche Zertifikate sie zum Beispiel im Wartezimmer aushängen. "Weniger ist mehr" sollte hier die Maxime lauten. Und dieses Wenige können Praxischefs dann auch konsequent zum Mehrwert der Praxis ausbauen.

Denn auch Patienten werden beim Studieren der Zertifikate analysieren, was sie aussagen.

Konkret heißt das, dass, wer zum Beispiel einen mehrwöchigen Fortbildungskurs zur Spezialisierung in seinem Fachbereich erfolgreich besucht hat, seinen Patienten mit dem entsprechenden Zertifikat auch mitteilen kann, dass die Kompetenz im Hause ist - ein mögliches Pfund zum Wuchern, wenn es um die Positionierung am Markt geht.

Lesen Sie dazu auch: Das Kreuz mit den Zertifikaten

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Digitales Gesundheitswesen

BKK-Studie: Warum Digitalisierung nicht immer nachhaltig ist

Das könnte Sie auch interessieren
An der Frankfurt School of Finance & Management im Norden der Mainmetropole wird auch in diesem Jahr der Tag der Privatmedizin 2026 ausgerichtet. Die Veranstaltung ist für den 21. November angesetzt. (Archivbild)

© Frankfurt School of Finance & Management

Update

Praxiswissen und Innovation

Privatmedizin: Anregungen für die Praxis in Frankfurt am 21. November

Logo Cardisio

© Cardisio

Cardisio

Cardisiographie mit LVEF-Erkennung

Kooperation | In Kooperation mit: Tag der Privatmedizin
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Dr. med. Gerhard M. Sontheimer (ANregiomed, Region Ansbach) und Holger Baumann (Kliniken der Stadt Köln, v.l.) haben in der Praxis gute Erfahrungen mit Systempartnerschaften gemacht.

© Philips

Mehr Spielraum für moderne Prozesse in der Klinik

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Philips GmbH Market DACH, Hamburg
Vorteile des Logins

Mit unserem kostenloses Login erhalten Ärztinnen und Ärzte, Medizinstudierende sowie Fachkräfte im Gesundheitswesen vollen Zugriff auf unsere medizinischen und praxisrelevanten Inhalte.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Meist Adenokarzinome

Tipps zur Früherkennung: Warnzeichen für Pankreaskrebs erkennen

AMD-Prävention

Altersabhängige Makuladegeneration: Leitlinie gibt Empfehlungen zum Screening

Lesetipps
Eine Frau zieht einen Kompressionsstrumpf auf ihr rechtes Bein.

© Itana / Stock.adobe.com

Leitlinien-Update

Welcher Kompressionsstrumpf ist der richtige?

Eine Tonsillektomie wird im OP durchgeführt.

© ShvedKristina / stock.adobe.com

Verschiedene Verfahren

Vergleichsstudie: Weniger Schmerzen nach intrakapsulärer Tonsillektomie