Ärzte Zeitung, 15.02.2012

Bayern: Stelle gegen Bürokratie kommt gut an

Anlaufstelle für Bürokratieabbau kommt gut an

MÜNCHEN (reh). Die von der KV Bayerns (KVB) und dem Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit (StMUG) gemeinsam eingerichtete Anlaufstelle für Bürokratieabbau erfreut sich großer Resonanz in der Ärzteschaft.

Bereits in den ersten zwei Monaten seien über 300 Hinweise auf vermeidbare Bürokratie von mehr als 120 Ärzten und Psychotherapeuten aus Bayern eingegangen, sagt Dr. Ilka Enger, zweite stellvertretende Vorstandsvorsitzende der KVB.

Die Anlaufstelle für Bürokratieabbau gibt es seit dem 1. November 2011. Praxisteams können dort überflüssige bürokratische Anforderungen melden und Verbesserungsvorschläge einreichen. Enger: "Jeder Vorschlag wird genau geprüft."

buerokratieabbau@kvb.de

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Was neue Onkologika den Patienten tatsächlich bringen

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Neue Onkologika haben die Überlebenszeit von Krebspatienten in den vergangenen zwölf Jahren im Schnitt um 3,4 Monate verlängert. Dieser Vorteil geht oft zulasten der Sicherheit. mehr »

Kassen und KBVdrücken aufs Tempo

Bisher trat die Selbstverwaltung bei der Digitalisierung eher als Bremser auf. Bei den Formularen geben KBV und Kassen jetzt Gas: Im Juli kommt der digitale Laborauftrag. mehr »

"Weiterbildung auch mit Kind zügig möglich - im Verbund!"

Eine strukturierte Weiterbildung, die auch mit Elternzeit nur sechs Jahre dauert? Das ist möglich, sagt Dr. Sandra Tschürtz. Die angehende Allgemeinmedizinerin steht vor ihrer Facharztprüfung – und blickt für die "Ärzte Zeitung" auf ihre Zeit in einem Weiterbildungsverbund zurück. mehr »