Ärzte Zeitung, 28.02.2012

DEGAM macht Druck beim Pflichtquartal

FRANKFURT/MAIN (fst). Die Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM) wirbt ungeachtet der Kritik von Facharztverbänden für eine stärkere Gewichtung der Allgemeinmedizin im Praktischen Jahr (PJ).

Bei den Studenten werde "durch das persönliche Erleben der hausärztlichen Arbeitsweise das gegenseitige Verständnis für die verschiedenen Versorgungsebenen gefördert", heißt es in einem Positionspapier der DEGAM und Gesellschaft der Hochschullehrer für Allgemeinmedizin (GHA).

Anders als kürzlich der Bundesrat schlagen sie vor, das PJ in vier Quartale aufzuteilen. Dabei sollten Innere Medizin, Chirurgie und Allgemeinmedizin Pflichtquartale sein, das vierte Quartal bleibe für ein Wahlfach reserviert.

Aus Sicht der Gesellschaften ist es realistisch, jährlich rund 10.000 PJ-Plätze in allgemeinmedizinischen Lehrpraxen zur Verfügung zu stellen. Starten könne die Umstellung auf ein Pflichtquartal ab Oktober 2018.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »