Ärzte Zeitung, 18.03.2012

Bahr verteidigt private Krankenversicherung

GÜTERSLOH (dpa). Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) hat die private Krankenversicherung (PKV) gegen Kritik verteidigt.

Das System mit den beiden Säulen der privaten und der gesetzlichen Krankenversicherung habe sich bewährt, sagte Bahr beim Zahnärztetag Westfalen-Lippe am Freitag in Gütersloh.

Dadurch sei eine gute Gesundheitsversorgung für alle gewährleistet. "Die Zwangs-AOK für alle kann nicht die Lösung sein."

Einen "Marsch in die Einheitskasse" lehne er ab. "Das ist nicht mein Gesellschaftsbild."

Beim Koalitionspartner CDU hatte es zuletzt Kritik an der PKV gegeben. Nach Ostern wollen die Gesundheitspolitiker der Union auf einer Klausurtagung über die Zukunft der PKV beraten.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Amazonas-Volk hat die gesündesten Gefäße weltweit

In einer geradezu heroischen Studie haben US-Forscher Eingeborene der Amazonas-Region zur Calcium-Score-Messung in einen CT-Scanner geschoben. Noch nie wurde ein Volk mit so gesunden Arterien beschrieben. mehr »

Dann ist ein Hausbesuch abrechenbar

Die vollständige und vor allem korrekte Abrechnung der so genannten Leichenschau stellt Ärzte immer wieder vor Probleme. Beispielsweise stellt sich die Frage nach der eigenständigen Berechnung des Hausbesuchs. mehr »

Kiffen schädigt wohl doch Herz und Hirn

Cannabis-Konsum erhöht offenbar doch das Risiko für Schlaganfall und Herzschwäche. Zumindest hat sich ein entsprechender Zusammenhang in einer umfassenden US-amerikanischen Analyse gezeigt. mehr »