Ärzte Zeitung, 09.05.2012

KV im Norden will Praxisgebühr abschaffen

BAD SEGEBERG (di). Die KV Schleswig-Holstein hat sich für eine prozentuale und sozialverträgliche Eigenbeteiligung der Patienten ausgesprochen.

Die Praxisgebühr soll dafür entfallen - und damit jährlich rund 360 Millionen Euro an Bürokratiekosten, die nach KV-Angaben in Praxen durch den Einzug der Gebühr entstehen.

"Pro Praxis sind dies 4100 Euro. Extrem hoch ist der Zeitaufwand: jährlich wenden jeder niedergelassener Arzt und sein Praxisteam etwa 120 Stunden auf, um die Praxisgebühr einzubehalten und zu quittieren", so die KV.

KV-Chefin. Dr. Ingeborg Kreuz hält eine sozial ausgewogene Eigenbeteiligung für die bessere Alternative.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So schädlich fürs Herz wie Cholesterin

Depressionen steigern bei Männern das Risiko fürs Herz ähnlich stark wie hohe Cholesterinwerte oder Fettleibigkeit. Das ergab eine aktuelle Analyse der KORA-Studie. mehr »

Den Berg im eigenen Tempo erklimmen

Medizinstudentin Solveig Mosthaf fühlt sich im Studium manchmal, als würde sie einen steilen Berg hinauf kraxeln. Sie wünscht sich mehr Planungsfreiheit – und die Möglichkeit, eigene Wege zu gehen. mehr »

Positive HPV-Serologie bringt bessere Prognose

Bei Patienten mit Kopf-Hals-Tumor ist eine positive HPV-16-Serologie mit einem verbesserten Überleben assoziiert. Das bestätigt jetzt eine US-Studie. Demnach liegt die Wahrscheinlichkeit für ein Fünf-Jahres-Überleben sogar 67 Prozent höher. mehr »