Ärzte Zeitung, 05.06.2012

Operation erst, wenn die auch die Kasse ja sagt?

BERLIN (chb). Die Diskussion über vermeintlich zu häufige Operationen in deutschen Kliniken hat zu einem neuen kuriosen Vorschlag der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) geführt.

Krankenkassen sollten künftig überprüfen, ob eine Operation notwendig sei oder nicht, schlägt DKG-Präsident Alfred Dänzer in der "Welt" vor.

Operiert werden solle dann erst, wenn die Genehmigung der Kasse vorliege oder ein zweiter Arzt den Eingriff befürworte, so Dänzer.

Der GKV-Spitzenverband hält von dem wohl kaum ernst gemeinten Vorschlag gar nichts. Über die Notwendigkeit einer Operation zu entscheiden sei Sache des behandelnden Arztes.

[08.06.2012, 07:29:06]
Manfred Greiwe 
Zukunft der Medizin
Willkommen in der Zukunft der Medizin, wo die Krankenkassen immer mehr Macht bekommen als .... Alles nur Fiktion oder doch die bittere Wahrheit?

Soziaversicherungsgestellte würden ebenso wie Heilpraktiker oder Apotheker gegen Gesetze zum Heilberuf verstoßen, wenn sie ohne ärztliche Ausbildung und Erfahrung approbationspflichtige medikamentös-therapeutische Entscheidungen treffen.

Sie müßten Art und Schwere der Erkrankung/Co-Modalitäten kennen gewichten und beurteilen.
 zum Beitrag »

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »