Ärzte Zeitung, 04.09.2012

Honorarstreit

"Fatales Signal" für Brandenburg

POTSDAM (ami). "Komplettverweigerung nach Gutsherrenart" wirft der Vorsitzende der KV Brandenburg (KVBB) Dr. Hans Joachim Helming dem GKV-Spitzenverband im Honorarstreit vor.

Der Verhandlungsabbruch durch die KBV sei daher zwingend gewesen, so Helming.

Er sieht die Ärzte vor die Systemfrage nach der Rückgabe des Sicherstellungsauftrags gestellt, falls die Kassen ihre Position nicht ändern, und verweist auf die großen Rücklagen der Krankenkassen.

Das Verhalten der Kassen sei gerade für ein Land wie Brandenburg mit wachsendem Ärztemangel "ein fatales Signal", so der KVBB-Chef.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »