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Hessen

Pädiater warnen vor Notstand

Versorgung nur noch in wohlsituierten Vierteln, Ärztemangel in ärmeren Stadtteilen: Hessens Pädiater schlagen Alarm - und fordern bessere Honorare.

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BAD NAUHEIM (ras). Die Kinder- und Jugendärzte in Hessen fürchten, dass in Zukunft die bestmögliche Versorgung von Kindern und Jugendlichen nur noch in wohlsituierten Wohnbezirken aufrechterhalten werden kann.

Die Honorare müssten sich verbessern, damit auch in ärmeren Stadtteilen die Versorgung aurecht erhalten werden kann. Das erklärten die Pädiater anlässlich einer Tagung des hessischen Berufsverbandes in einer Mitteilung.

Sie äußerten ebenso ihr Unverständnis über die geringe Wertschätzung, die der ambulanten Versorgung von Kindern entgegengebracht wird.

Besondere Sorgen macht dem Verband die Außensicht auf die Facharztgruppe: Nachwuchs, der sich aufgrund des Ärztemangels immer schwerer finden lasse, könnte die Aussicht auf künftige Honorareinbußen abschrecken.

Der Berufsverband warnte davor, dass sich das Bild "katastrophal" auf die Berufsentscheidung auswirke.

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