Direkt zum Inhaltsbereich

Kommentar zum Honorarstreit

Schluss mit der Neiddebatte!

Dirk SchnackVon Dirk Schnack Veröffentlicht:

Zwischen Ärzten und Krankenkassen knirscht es mal wieder bedenklich - wie immer, wenn es ums Honorar geht. Hamburg ist eines der Bundesländer, in denen ein Kompromiss nicht in Sicht ist.

Beide Seiten gefallen sich in einer Rhetorik, die Selbstverwaltungspartnern nicht angemessen ist.

Wenn Ärzte ein Kassenangebot als "Unverschämtheit" empfinden, hören die Kassen angeblich ein "Jammern" und "Wehklagen" der "Gutverdiener in der Hansestadt".

Die Selbstverwaltung täte gut daran, verbal abzurüsten - auch wenn man voneinander enttäuscht ist. Beide Seiten sollten ihre Aufmerksamkeit auf die Kernpunkte legen: wo ist mehr Geld für die Versorgung erforderlich?

Wo ließen sich durch neue Formen der Kooperation Mittel umlenken? Was muss getan werden, um regionale Besonderheiten zu berücksichtigen? Für Antworten darauf verstellen Neiddebatten und Schuldzuweisungen den Blick.

Vom Schiedsamt ist jetzt ein kühler Kopf gefragt, der auch berücksichtigt, dass nach dem mühsamen Kompromiss auf Bundesebene von einem Spielraum die Rede war, der regional angeblich noch bestehen sollte.

Wenn Kassen diesen nicht gewähren, ist der Frust nachvollziehbar. Pure Verweigerungshaltung wird nicht dazu führen, dass die Protestbereitschaft der Ärzte abflaut.

Lesen Sie dazu auch den Bericht: Honorar in Hamburg: KV setzt auf Protest

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Kommentar

Das Sparpaket als Hypothek für Nina Warkens Reformkurs

Beitragssatzstabilisierungsgesetz

GKV-Sparpaket: Bundesrat stimmt „mit Schmerzen“ zu

Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Symposiums v.l.n.r.: Professor Karl Broich (BfArM), Dr. Jürgen Malzahn (AOK-Bundesverband), Dr. Christine Mundlos (ACHSE e.V.), Hauke Gerlof (Ärzte Zeitung), Dr. Johanna Callhoff (DRFZ), Professor Christoph Schöbel (Ruhrlandklinik, Universitätsmedizin Essen), Privatdozent Dr. Christoph Kowalski (Deutsche Krebsgesellschaft), Dr. Peter Kaskel (Idorsia)

© Thomas Kierok

ICD-11: Die Zeit ist reif für die Implementierung

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Idorsia Pharmaceuticals Germany GmbH, München
Abb. 1: Bei erfolgreich therapierter Sialorrhö ist Teilhabe wieder leichter möglich

© Olesia Bilkei / stock.adobe.com [Symbolbild]

Glycopyrroniumbromid bei schwerer Sialorrhö

Wirtschaftliche Verordnung durch bundesweite Praxisbesonderheit

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Proveca GmbH, Düsseldorf
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Änderungen im Überblick

So wirkt sich das GKV-Spargesetz auf Praxen aus

Betäubungsmittel richtig verordnen

Opioide in der Urlaubsvertretung: Wie sich Missbrauch vorbeugen lässt

Lesetipps
Tablets to maintain the correct functioning of the human cardiovascular system on a blue background close-up

© bisonov / stock.adobe.com

Kombi schlägt Monotherapie

Diese Blutdrucksenker werden am besten vertragen

Schlange wartender Patienten am Praxisempfang

© Racle Fotodesign / stock.adobe.com

Einschätzung von Kollegen

Wenn die Telefon-AU wegfällt: Was das für den Praxisalltag bedeutet