Ärzte Zeitung, 07.11.2014

HZV in Nordrein-Westfalen

Schiedsamt entscheidet wohl noch 2014

KÖLN. In NRW wird sich voraussichtlich im Dezember entscheiden, wie die Krankenkassen und der Hausärzteverband künftig die Abrechnung im geschiedsten Vertrag zur hausarztzentrierten Versorgung gestalten. Schwierigkeiten bei der Abrechnung und dem Bereinigungsverfahren haben dazu geführt, dass die Hausärzte das ihnen zustehende Honorar nur mit Verzögerung und zum Teil mit Abschlägen erhalten.

Deshalb haben die Hausärzteverbände in Nordrhein und Westfalen-Lippe das Schiedsamt angerufen, um eine Nachbesserung zu erreichen. Bei einem erneuten Treffen bei Schiedsmann Gerald Weiß haben beide Seiten jetzt dem Vernehmen nach die Argumente ausgetauscht und ihre Rechtspositionen dargestellt. Sie haben noch einmal bis 26. November Zeit, Stellung zu nehmen. (iss) Es sind keine weiteren Verhandlungstermine vorgesehen. Weiß wird wohl wenige Wochen später seinen Schiedsspruch verkünden. (iss)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Resistente Keime bedrohen Fortschritte aus Jahrzehnten

Jeder vierte Todesfall durch Antibiotika-resistente Keime weltweit wird durch Tuberkulose (TB) bedingt. Um die Situation zu verbessern, reichen neue Arzneien aber nicht aus, betonen TB-Experten. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »

Sperma-Check per Smartphone-App

Millionen von Paaren weltweit wollen ein Kind, doch es klappt nicht. Die Ursachen liegen in etwa der Hälfte der Fälle beim Mann. Ein einfacher Test könnte Männern künftig die Untersuchung ihres Spermas erleichtern. mehr »