Ärzte Zeitung, 05.12.2014

Bereitschaftsdienst

KV Bayerns will Ärzte entlasten

MÜNCHEN. Die Reform des Bereitschaftsdienstes in Bayern geht weiter. Mit dem Ziel, die diensthabenden Ärzte weiter zu entlasten und deren Sicherheit zu erhöhen, sollen bayernweit Bereitschaftspraxen möglichst an Krankenhäusern eingerichtet werden, kündigte der Vorsitzende der KV Bayerns (KVB), Dr. Wolfgang Krombholz, bei der Vertreterversammlung an.

Geplant ist, dass die Krankenhäuser die Nachtdienste von 22 Uhr bis acht Uhr morgens übernehmen. Zudem sollen Sitz- und Fahrdienste getrennt und ein organisierter Fahrdienst eingeführt werden.

Das Ganze soll demnächst in fünf Pilotregionen auf Landkreisebene erprobt werden. Bereits bestehende privat organisierte Bereitschaftspraxen sollen erhalten und integriert werden.

Angestrebt wird auch die Einbindung von Nichtvertragsärzten, wie etwa Krankenhausärzte, ehemalige Vertragsärzte im Ruhestand oder Vertragsärzte, die auf ihre Niederlassung warten.

Für Fachgruppen, die bisher nicht am Bereitschaftsdienst teilgenommen haben, will die KVB ein Patenmodell zur gemeinsamen Ausübung des Bereitschaftsdienstes mit erfahrenen Kollegen entwickeln. (sto)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Amazonas-Volk hat die gesündesten Gefäße weltweit

In einer geradezu heroischen Studie haben US-Forscher Eingeborene der Amazonas-Region zur Calcium-Score-Messung in einen CT-Scanner geschoben. Noch nie wurde ein Volk mit so gesunden Arterien beschrieben. mehr »

Dann ist ein Hausbesuch abrechenbar

Die vollständige und vor allem korrekte Abrechnung der so genannten Leichenschau stellt Ärzte immer wieder vor Probleme. Beispielsweise stellt sich die Frage nach der eigenständigen Berechnung des Hausbesuchs. mehr »

Kiffen schädigt wohl doch Herz und Hirn

Cannabis-Konsum erhöht offenbar doch das Risiko für Schlaganfall und Herzschwäche. Zumindest hat sich ein entsprechender Zusammenhang in einer umfassenden US-amerikanischen Analyse gezeigt. mehr »