Ärzte Zeitung, 07.04.2015

Psychotherapeuten

Präventionsgesetz vergibt große Chance

BERLIN. Der Bundesverband der Deutschen PsychotherapeutenVereinigung (DPtV) sieht Nachbesserungsbedarf beim Präventionsgesetz.

Nach derzeitigem Stand könnten Gesundheitsuntersuchungen und Präventionsempfehlungen nur von "dafür nicht spezifisch ausgebildeten Ärzten", nicht aber von Psychologischen Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten wahrgenommen werden.

Damit werde "ein zentraler Baustein zur Prävention psychischer Erkrankungen in der Bevölkerung verhindert", heißt es in einer Mitteilung.

Dieter Best, stellvertretender Bundesvorsitzender der DPtV, betonte, es gebe in Studien viele Belege "für die Effektivität psychologischer Präventionsmaßnahmen". (fst)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Antibiotika gegen Rückenschmerzen

Verursachen Bakterien heftige Bandscheiben-Beschwerden? Für Forschungen zur Behandlung von Rückenschmerzen mit Antibiotika wurde jetzt der Deutschen Schmerzpreis verliehen. mehr »

QuaMaDi wird fortgesetzt

Aufatmen im Norden: KV und Kassen haben sich auf den Fortbestand des Brustkrebsfrüherkennungsprogramm QuaMaDi geeinigt. mehr »

Ethikrat sucht nach dem goldenen Mittelweg

Wann ist eine medizinische Zwangsbehandlung fürsorglicher Schutz, wann ein unangemessener Eingriff? Diesen Fragen widmet sich aktuell der Deutsche Ethikrat. mehr »