Ärzte Zeitung, 13.07.2015

Psychotherapie-Vertrag

DAK und Medi forcieren Terminvergabe

STUTTGART. DAK-Patienten in Baden-Württemberg, die dringend psychotherapeutisch versorgt werden müssen, sollen im Vergleich zur Regelversorgung in Zukunft schneller einen Arzttermin bekommen.

Der Ärzteverbund Medi Baden-Württemberg und die DAK Gesundheit haben einen entsprechenden Vertrag nach § 73c SGB V geschlossen, der Ende 2015 starten soll.

Der Erstkontakt erfolgt nach Angaben von Medi und DAK in der Regel binnen 14 Tagen, in dringenden Fällen innerhalb von drei Tagen.

Die Wartezeit auf eine Behandlung, die in der Regelversorgung Monate dauern könne, dauert im DAK-Vertrag längstens vier Wochen, in dringenden Fällen sieben Tage, heißt es in einer Mitteilung.

Die Teilnahme der DAK-Versicherten ist unabhängig von einer Teilnahme am Hausarztvertrag ihrer Kasse. Ärzte und Psychotherapeuten, die mitmachen, erhalten eine höhere Vergütung als im Kollektivvertrag mit der KV.

Mit Blick auf die geänderte Bereinigungsregelung zu Vergütungen aus Selektivverträgen im Versorgungsstärkungsgesetz sei der Vertrag Vorlage für weitere Facharztverträge mit der DAK in anderen Bundesländern, hieß es. (fuh)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Hohes Sterberisiko bei Ausbruch in der Adoleszenz

Wenn sich Typ-1-Diabetes in einem besonders vulnerablen Alter manifestiert, brauchen Betroffene viel Aufmerksamkeit. Sie haben ein hohes Risiko, an Komplikationen zu sterben. mehr »

100 Prozent Zustimmung

Die KBV-Vertreterversammlung präsentiert sich in neuer Einigkeit und richtet die Speere – wieder – nach außen. Klare Kante gegenüber dem Gesetzgeber und den Krankenhäusern. "Wir sind auf Kurs", meldete KBV-Chef Gassen. mehr »

Herz-Kreislauf-Risiko von Anfang an im Blick behalten!

Bei RA-Patienten sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen die wichtigste Todesursache. Die aktuellen Therapiealgorithmen zielen nicht zuletzt darauf ab, die Steroidexposition zu begrenzen. mehr »