Ärzte Zeitung, 03.02.2016

Hausärzte

Abwärtstrend in Westfalen-Lippe gestoppt

KÖLN. In Westfalen-Lippe haben im vergangenen Jahr mehr Ärzte ihre Weiterbildung in der Allgemeinmedizin oder der Inneren Medizin abgeschlossen als 2014.

"Die jetzt vorliegenden Zahlen für 2015 sind erste Anzeichen, dass der Abwärtstrend gestoppt und die Talsohle beim Hausarzt-Nachwuchs durchschritten ist", sagte der Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe (ÄKWL) Dr. Theodor Windhorst.

Die Anzahl junger Fachärztinnen und Fachärzte reiche jedoch nach wie vor bei weitem nicht aus, um die Hausärzte zu ersetzen, die in den nächsten Jahren in den Ruhestand gehen werden, sagte er.

Die Zahl der erfolgreichen Abschlüsse stieg in der Weiterbildung Allgemeinmedizin von 106 auf 109. Um das gewohnte Versorgungsniveau auch in Zukunft halten zu können, müssten in Westfalen-Lippe nach Angaben der ÄKWL pro Jahr rund 200 Hausärzte weitergebildet werden. In der Inneren Medizin erhöhte sich die Zahl der Abschlüsse von 127 auf 145. (iss)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Ärzte können künftig Medizinalhanf verordnen

Nach jahrelanger Debatte regelt das Parlament heute den Umgang mit Cannabis als Medizin völlig neu. Krankenkassen müssen künftig die Kosten im Regelfall erstatten. mehr »

Kein Schmerzensgeld für die künstliche Ernährung des Vaters

Das Münchener Landgericht hat die Klage gegen einen Hausarzt, der einen Patienten vermeintlich unnötig lange künstlich ernähren ließ, abgewiesen. Gleichwohl attestierte es einen Behandlungsfehler. mehr »

Droht Briten eine zweite Creutzfeldt-Jakob-Welle?

In Großbritannien ist ein Mann an einer ungewöhnlichen Creutzfeldt-Jakob-Erkrankung gestorben. Dies nährt Befürchtungen, wonach mehr als 20 Jahre nach der BSE-Krise eine zweite Erkrankungswelle ansteht. mehr »