Ärzte Zeitung, 17.03.2016

Stärkere Kontrolle der KBV

Gassen not amused

BERLIN. Dass Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) die Kassenärztliche Bundesvereinigung schärfer kontrollieren will, stößt bei KBV-Chef Dr. Andreas Gassen nicht auf Begeisterung.

Es sei richtig, dass in der Selbstverwaltung die Prozessgeschwindigkeit nicht besonders hoch sei, sagte Gassen am Dienstagabend.

Fristen, wie sie der Gesetzgeber zum Beispiel beim E-Health-Gesetz vorgegeben habe, seien aber nicht zu halten, ohne dass die Selbstverwaltung daran etwas ändern könne. Die Verantwortung dafür liege bei der Industrie. Gröhe plant ein Gesetz, um die Aufsicht über KBV, KZBV und GBA zu verstärken.

Gröhe hatte sich ebenfalls am Dienstag zur Selbstverwaltung bekannt. "Im Grundsatz hat sich unser Modell der Selbstverwaltung und der Entscheidungsfindung bewährt", sagte Gröhe in Berlin.

Er wolle das System erhalten und mit den Beteiligten aus der Selbstverwaltung darüber reden, wie es sich weiterentwickeln lasse. (af/jk)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Hohes Sterberisiko bei Ausbruch in der Adoleszenz

Wenn sich Typ-1-Diabetes in einem besonders vulnerablen Alter manifestiert, brauchen Betroffene viel Aufmerksamkeit. Sie haben ein hohes Risiko, an Komplikationen zu sterben. mehr »

100 Prozent Zustimmung

Die KBV-Vertreterversammlung präsentiert sich in neuer Einigkeit und richtet die Speere – wieder – nach außen. Klare Kante gegenüber dem Gesetzgeber und den Krankenhäusern. "Wir sind auf Kurs", meldete KBV-Chef Gassen. mehr »

Herz-Kreislauf-Risiko von Anfang an im Blick behalten!

Bei RA-Patienten sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen die wichtigste Todesursache. Die aktuellen Therapiealgorithmen zielen nicht zuletzt darauf ab, die Steroidexposition zu begrenzen. mehr »