Ärzte Zeitung, 21.03.2016

Soziotherapie

ZNS-Verband empfiehlt Ärzten Vernetzung

KÖLN. Der Spitzenverband ZNS hat die Verbesserungen bei der Verordnung von Soziotherapie begrüßt. Ab 1. April werden die Leistungen extrabudgetär und zu festen Preisen vergütet.

Zudem hatte der Gemeinsame Bundesausschuss bereits 2015 die entsprechende Richtlinie überarbeitet und den Kreis der verordnungsfähigen Ärzte und der in Frage kommenden Patienten erweitert.

"Die Neufassung der Richtlinie und die extrabudgetäre Vergütung ab April sind dazu geeignet, die Soziotherapie zum Wohle unserer Patienten besser in der Versorgung zu etablieren", sagte der Verbandsvorsitzende Dr. Frank Bergmann.

Er empfiehlt den Ärzten, die Soziotherapie verordnen, sich mit Anbietern vor Ort gut zu vernetzen. (iss)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »