Ärzte Zeitung, 21.06.2016

KBV 2020

"Sammelsurium von Selbstverständlichem"

MAINZ. Bei der jüngsten Vertreterversammlung der KV Rheinland-Pfalz hat die Vorstandsvorsitzende Dr. Sigrid Ultes-Kaiser deutliche Worte für das Strategiepapier KBV 2020 der Selbstverwaltung gefunden.

"Ich finde es ein bisschen beschämend", sagte Ultes-Kaiser. Bei dem Konzeptpapier handele es sich um "ein sehr wenig vertiefendes Sammelsurium von Selbstverständlichkeiten". Es sei der Selbstverwaltung nicht angemessen. "Ich hätte mich geschämt, das so herauszugeben", so die Vorstandsvorsitzende mit Blick auf die vier Kapitel des Papiers: Zukunft des Sicherstellungsauftrags, KV und Krankenhaus, Attraktivität des Arztberufs und Koordination der Inanspruchnahme medizinischer Leistungen.

Die KBV hatte ihren "Wunschkatalog" zur Versorgung auf ihrer Vertreterversammlung im Vorfeld des Ärztetages in Hamburg beschlossen. (aze)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »