Ärzte Zeitung, 01.09.2008

Hausärzte sollen mehr Patienten nach Ops betreuen

LONDON (ast). Britische Hausärzte sollen künftig stärker als bislang in die post-operative Versorgung von Patienten des staatlichen Gesundheitsdienstes (National Health Service, NHS) eingebunden werden. Dafür werden sie zusätzliche Honorare erhalten.

Bislang muss ein NHS-Patient für fachärztliche Check-ups nach einer Operation stets ins Krankenhaus. Das ist oftmals umständlich, zeitaufwendig und mit teilweise langen Wartezeiten verbunden.

Gesundheitsminister Alan Johnson kündigte kürzlich an, NHS-Hausärzten künftig mehr Verantwortung für post-operative Patienten übertragen zu wollen. Das soll die Fachärzte entlasten.

Großbritannien hat seit etwa 60 Jahren ein Primärarztsystem. Der Zugang zum Facharzt, der stets in einem NHS-Krankenhaus arbeitet, erfolgt über den Hausarzt. Laut Gesundheitsminister Johnson leisten staatliche Fachärzte jährlich rund 31 Millionen Check-up-Untersuchungen. Ziel des Gesundheitsministers ist es, mittelfristig jeden dritten Check-up von einem Hausarzt vornehmen zu lassen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Welche Stoffe in Energy-Drinks wirken auf Herz und Kreislauf?

Energy-Drinks haben eine durchschlagende Wirkung: Es kommt zu signifikanten Verlängerungen des QTc-Intervalls, und der systolische Blutdruck ist erhöht. Möglicherweise ist dafür nicht nur das Koffein verantwortlich. mehr »

Das war der Ärztetag 2017 in Bildern

Das war er nun, der 120 Ärztetag in Freiburg. Unsere Bildergalerie zeigt die schönsten, spannendsten Momente des viertägigen Kongresses. mehr »

Grünes Licht für GOÄ-Reformprozess

Der Deutsche Ärztetag hat den Verhandlungsführern für die GOÄ-Reform am Donnerstagabend grünes Licht für den weiteren Novellierungsprozess gegeben. mehr »