Ärzte Zeitung, 20.02.2009

EU will MRT-Einsatz nicht einschränken

BRÜSSEL (spe). Der Gesundheitsausschuss des Europäischen Parlamentes (EP) hat sich mit deutlicher Mehrheit dafür ausgesprochen, keine Einschränkungen mittels EU-Recht für den Einsatz von Kernspintomographen (MRT) zuzulassen. Die Abgeordneten fordern, die medizinische Diagnostik mittels MRT aus dem Anwendungsbereich einer europäischen Richtlinie herauszunehmen, die Arbeitnehmer vor elektronmagnetischen Feldern schützen soll.

Die Grenzwerte der Richtlinie seien so ausgestaltet, dass die normale Praxis der Kernspintomographie in Gefahr geraten wäre, so die CDU-Politiker und Ärzte Peter Liese und Thomas Ulmer.

[20.02.2009, 12:23:54]
Prof. Dr. Uwe Körner 
Strahlenschutz - kein Lebensschutz?
Es ist schon erstaunlich, dass Herr Liese, unermüdlich im Kampf für Embryonenschutz, die erhebliche Strahlenbelastung durch MRT kleinredet, der Patienten viel zu unbedenklich ausgesetzt werden und die teils eben auch das Personal trifft. Wie passt das unter ein Leitmotiv 'Lebensschutz'?
Uwe Körner, Berlin  zum Beitrag »

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