Ärzte Zeitung, 13.12.2010

EU-Kommission weitet Hilfe für Haiti aus

BRÜSSEL (eb). Die Europäische Kommission stellt weitere zehn Millionen Euro Soforthilfe bereit, um die Cholera-Epidemie in Haiti einzudämmen. Die Unruhen nach den Wahlen haben die Hilfe stark behindert, sagte Kristalina Georgieva, EU-Kommisarin für humanitäre Hilfe.

Viele Menschen würden davon abgehalten, Hilfseinrichtungen aufzusuchen, die Verteilung sauberen Wassers werde behindert. "Halten die Unruhen an, dann wird die Epidemie außer Kontrolle geraten", sagte Georgieva am Montag. Bislang sind rund 2200 Menschen an Cholera gestorben, fast 100 000 sind erkrankt.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Mehr Pneumonien unter Benzodiazepinen

Benzodiazepine sind bei Patienten, die an Morbus Alzheimer leiden, mit einer Häufung von Lungenentzündungen assoziiert. Für Z-Substanzen gilt das womöglich nicht. mehr »

Psychotherapie bei Borderline nur mäßig erfolgreich

Spezifische Psychotherapien sind bei Borderline-Patienten unterm Strich zwar wirksamer als unspezifische Behandlungen: Allerdings fällt die Bilanz in kontrollierten Studien eher mager aus. mehr »

KBV legt acht Punkte für eine Reformagenda vor

Rechtzeitig vor dem Bundestagswahlkampf und dem Start in eine neue Legislaturperiode hat die KBV ein Programm für eine moderne Gesundheitsversorgung vorgelegt. Was steht drin? mehr »