Ärzte Zeitung, 24.08.2011

Kostendämpfung in der Schweiz zeigt Wirkung

BERN (fst). In der Schweiz haben Kostendämpfungsreformen das Ausgabenwachstum der sozialen Krankenversicherung im ersten Halbjahr 2011 auf 0,7 Prozent gebremst, meldet das Schweizer Bundesamt für Gesundheit (BAG).

Im gleichen Zeitraum 2010 waren die Kosten um 1,9 Prozent gestiegen, in den Jahren zuvor meistens um mehr als vier Prozent. Zurückgegangen sind die Ausgaben für Arzneimittel (minus 4,3 Prozent) und für Krankenhäuser (minus 0,7 Prozent).

Dagegen stiegen die Kosten für Arzthonorare (2,7 Prozent) und vor allem für das Labor (7,7 Prozent). Neben der Kostendämpfung seien auch strukturelle Reformen nötig, mahnt das BAG.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Resistente Keime bedrohen Fortschritte aus Jahrzehnten

Jeder vierte Todesfall durch Antibiotika-resistente Keime weltweit wird durch Tuberkulose (TB) bedingt. Um die Situation zu verbessern, reichen neue Arzneien aber nicht aus, betonen TB-Experten. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »

Sperma-Check per Smartphone-App

Millionen von Paaren weltweit wollen ein Kind, doch es klappt nicht. Die Ursachen liegen in etwa der Hälfte der Fälle beim Mann. Ein einfacher Test könnte Männern künftig die Untersuchung ihres Spermas erleichtern. mehr »