Ärzte Zeitung, 29.01.2012

Bundesregierung soll für Aids-Fonds zahlen

BERLIN (dpa). Die frühere Entwicklungshilfeministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul hat die Bundesregierung aufgefordert, zugesagte Millionenunterstützung für den internationalen Aids-Fonds trotz dessen Problemen mit Korruption auszuzahlen.

Zehn Jahre nach seiner Gründung ist der Globale Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria in Geldnöten.

Wegen Korruptionsfällen in Entwicklungsländern halten Deutschland und andere Länder ihre Mittel für den Fonds zurück.

Der Fonds sei trotzdem eine Erfolgsgeschichte, argumentierte Wieczorek-Zeul. Er habe acht Millionen Leben gerettet.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »