Ärzte Zeitung, 09.02.2012

Bündnis sieht in Indien Aids-Versorgung in Gefahr

BERLIN (maw). Vor den am 10. Februar anstehenden, abschließenden Verhandlungen zu einem Freihandelsabkommen zwischen der Europäischen Union (EU) und Indien fordert das Aktionsbündnis gegen AIDS die EU auf, "keine Regelungen aufzunehmen und durchzusetzen, die den Zugang zu lebensrettenden Medikamenten in armen Ländern erschweren".

Ein Entwurf des seit 2007 verhandelten Freihandelsabkommens zeige, so das Bündnis, dass die EU versuche, die Position von Generikaunternehmen zu schwächen und die Originalanbieter zu stärken.

Dass rund 6,6 Millionen Menschen in Indien eine lebensrettende Aids-Therapie erhielten, sei aber Generika zu verdanken.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So viel jünger und attraktiver macht Facelifting

Wer sein Gesicht straffen lässt, will in der Regel jünger und dynamischer aussehen. Das scheint tatsächlich zu klappen. mehr »

Niedrig dosiert starten und langsam erhöhen!

Die neue Gesetzeslage zur Verordnung von Cannabis auf Kassenkosten ist beim Schmerz- und Palliativtag begrüßt worden. Ärzte mit Erfahrung mit Cannabinoiden loben vor allem den Erhalt der Therapiefreiheit. mehr »

Obamacare bleibt!

Blamage für US-Präsident Donald Trump: In letzter Minute zogen die Republikaner die Abstimmung über die geplante Gesundheitsreform zurück. Gerade auch, weil die Zustimmung aus den eigenen Reihen fehlte. mehr »