Ärzte Zeitung, 06.05.2012

Timoschenko lässt sich in Charkow behandeln

BERLIN (dpa). Die inhaftierte ukrainische Oppositionspolitikerin Julija Timoschenko soll am 8. Mai wegen ihres Bandscheibenvorfalls im Zentralen Eisenbahnerkrankenhaus von Charkow von einem Arzt der Berliner Charité gemeinsam mit ukrainischen Kollegen behandelt werden.

Das teilte Charité-Chef Professor Max Karl Einhäupl mit.

Für die Bundesregierung hat medizinische Hilfe für Timoschenko Priorität vor einer möglichen Klage vor dem Europäischen Menschengerichtshof gegen den Umgang der ukrainischen Regierung mit Timoschenko, sagte Bundesaußenminister Guido Westerwelle.

Lesen Sie auch: Charité-Ärzte fordern: Lasst Julia Timoschenko ausreisen

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

ALS ist mit Demenz eng verwandt

Stephen Hawking ist wohl der berühmteste Patient, der an Amyotropher Lateralsklerose leidet.Forscher haben nun herausgefunden, dass ALS und temporale Demenz eng verwandte Krankheitsbilder sind. Das könnte Einfluss auf das Diagnoseverfahren haben. mehr »

Innovationsfonds startet in die Versorgungsrealität

Der Innovationsfonds ist offiziell in die Umsetzungsphase gestartet. Die 300 Millionen Euro für das Jahr 2016 teilen sich 91 Versorgungs- und Forschungsprojekte. mehr »

Sind Computer bald die besseren Psychotherapeuten?

Immer mehr Online-Psychotherapien drängen auf den Markt. Die meisten sind weder besonders einfühlsam noch allzu intelligent. Dennoch sind die Erfolge erstaunlich. mehr »