Ärzte Zeitung online, 22.07.2013

London

Hitzealarm für Praxen und Kliniken

Allein in den vergangenen zehn Tagen sind nach Schätzungen der Organisation Public Health England (PHE) rund 650 Patienten als Folge der Hitzewelle in England gestorben.

LONDON. Britische Arztpraxen und Krankenhäuser sind vom Londoner Gesundheitsministerium als Folge der Hitzewelle am Wochenende in Alarmbereitschaft versetzt worden.

Allein in den vergangenen zehn Tagen sind nach Schätzungen der Organisation Public Health England (PHE) "rund 650 Patienten" als Folge der extremen Temperaturen gestorben.

Krankenhäuser zwischen London und Liverpool melden überfüllte Notaufnahmen. Die seit mehr als einer Woche andauernde Hitzewelle, die täglich Temperaturen von 30 Grad und mehr bringt, stellt viele Hausarztpraxen vor Probleme.

"Die Wartezimmer sind voll und heiß. Aber wegen der UrIaubszeit fehlt uns Praxispersonal", so der Londoner Allgemeinarzt Dr. John Harris gegenüber der "Ärzte Zeitung".

Metereologen rechnen damit, dass es auch in der kommenden Woche heiß bleiben wird. Das Gesundheitsministerium rät Patienten, viel Wasser zu trinken, direkte Sonnenbestrahlung zu vermeiden und den gesunden Menschenverstand einzusetzen, "anstatt voreilig ins Krankenhaus oder zum Hausarzt" zu eilen. Extreme Temperaturen sind in England selten. (ast)

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