Ärzte Zeitung online, 10.10.2013

US-Haushaltsstreit

Obama warnt vor Wirtschafts-Chaos

US-Präsident ist offenbar bereit, doch über die Gesundheitsreform zu reden.

WASHINGTON. US-Präsident Barack Obama hat im Finanzstreit mit den Republikanern vor einem wirtschaftlichen Chaos und einem Verlust an Glaubwürdigkeit in der Welt gewarnt.

"Es lässt uns so aussehen, als ob wir unseren Laden nicht in Ordnung kriegen", sagte Obama am Dienstag auf einer Pressekonferenz in Washington.

Erneut betonte er, dass er zu Gesprächen mit der Opposition "über alles" bereit sei, so auch über die Gesundheitsreform. Aber zunächst müsse das von den Konservativen beherrschte Abgeordnetenhaus bedingungslos einen Übergangshaushalt und eine Erhöhung der Schuldenobergrenze beschließen.

"Hört auf mit den Drohungen", beschwor Obama die Republikaner. "Lasst uns an die Arbeit gehen." Er verglich das Verhalten der Opposition mit einer Person, die ein Haus kaufen wolle.

Jedoch: "Man geht nicht hin und sagt, lass uns über den Preis reden, den ich zahlen werde, und wenn du diesem Preis nicht zustimmst, brenne ich dein Haus ab." (dpa)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Zahl der Behandlungsfehler stagniert

"Fehler passieren, auch in der Medizin. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass Patienten durch einen Behandlungsfehler zu Schaden kommen, ist extrem gering." So lautete das Fazit von Dr. Andreas Crusius bei der Vorstellung der Behandlungsfehlerstatistik. mehr »

Naturvolk mit erstaunlich gesunden Gefäßen

In einer geradezu heroischen Studie haben US-Forscher Eingeborene der Amazonas-Region zur Calcium-Score-Messung in einen CT-Scanner geschoben. Noch nie wurde ein Volk mit so gesunden Arterien beschrieben. mehr »

Dann ist ein Hausbesuch abrechenbar

Die vollständige und vor allem korrekte Abrechnung der so genannten Leichenschau stellt Ärzte immer wieder vor Probleme. Beispielsweise stellt sich die Frage nach der eigenständigen Berechnung des Hausbesuchs. mehr »