Ärzte Zeitung, 10.07.2014

Forschungsprogramm

3,3 Milliarden Euro für Innovationen

BRÜSSEL. Das mit einem Volumen von 3,3 Milliarden Euro historisch größte Forschungsprogramm, das in der Medizin in einer Public-Privat-Partnership betrieben wird, ist nun gestartet.

Das haben die EU-Kommission und der Verband der Europäischen Pharma-Industrie (EFPIA) in Brüssel mitgeteilt. Die erste Phase von 2008 bis 2013 hatte ein Budget von zwei Milliarden Euro. Die jetzt begonnene zweite Phase dauert bis 2020.

Die Inhalte des Forschungsprogramms sind mit der Weltgesundheitsorganisation abgestimmt und fokussieren sich auf Krankheiten, die heute noch nicht geheilt werden können. Ein Schwerpunkt liegt auf der Erforschung von Typ 1-Diabetes.

Weltweit leiden daran 17 Millionen Menschen. Ein weiteres Projekt soll sich mit der Erforschung von Augenkrankheiten befassen, vor allem mit der altersbedingten trockenen Makula-Degeneration sowie mit der Retinopathie als Folge von Diabetes. (HL)

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