Ärzte Zeitung, 15.07.2014

Indien

Sieben Neugeborene in Klinik gestorben

NEU-DELHI. In einem Krankenhaus im Osten Indiens sind binnen 24 Stunden sieben Neugeborene gestorben. Die Kinder seien untergewichtig und unterernährt und einige auch an den Atemwegen erkrankt gewesen, teilte die Leitung des Hospitals in der rund 300 Kilometer nördlich von Kolkota (Kalkutta) gelegenen Stadt Malda mit.

Indien hat einen der weltweit höchsten Prozentsätze unterernährter Kinder und liegt auch bei der Kindersterblichkeit in internationalen Statistiken weit oben.

Nach dem UNICEF-Bericht 2013 sterben weltweit etwa 6,6 Millionen Kinder jährlich vor dem fünften Geburtstag; die Hälfte der Todesfälle treten in fünf Ländern auf: Indien, Nigeria, Pakistan, Demokratische Republik Kongo und China. (dpa/eis)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So schädlich fürs Herz wie Cholesterin

Depressionen steigern bei Männern das Risiko fürs Herz ähnlich stark wie hohe Cholesterinwerte oder Fettleibigkeit. Das ergab eine aktuelle Analyse der KORA-Studie. mehr »

Den Berg im eigenen Tempo erklimmen

Medizinstudentin Solveig Mosthaf fühlt sich im Studium manchmal, als würde sie einen steilen Berg hinauf kraxeln. Sie wünscht sich mehr Planungsfreiheit – und die Möglichkeit, eigene Wege zu gehen. mehr »

Positive HPV-Serologie bringt bessere Prognose

Bei Patienten mit Kopf-Hals-Tumor ist eine positive HPV-16-Serologie mit einem verbesserten Überleben assoziiert. Das bestätigt jetzt eine US-Studie. Demnach liegt die Wahrscheinlichkeit für ein Fünf-Jahres-Überleben sogar 67 Prozent höher. mehr »