Ärzte Zeitung, 12.08.2014

Großbritannien

Besser Patient in US-Privatklinik

LONDON. Risikofaktor Staatskrankenhaus? Laut einer aktuellen Untersuchung von Sir Brian Jarman (Imperial College London) sterben Patienten in staatlichen Kliniken Großbritanniens "45 Prozent häufiger" als vergleichbare Patienten in US-amerikanischen Privatkliniken.

Die Zahlen sorgen im Vereinigten Königreich seit Wochen für gesundheitspolitische Schlagzeilen. Laut der Untersuchung, die auf Krankenhausdaten basiert, die über einen Zeitraum von zehn Jahren gesammelt wurden, haben Patienten des National Health Service in Großbritannien beispielsweise ein fünfmal größeres Risiko, an Lungenentzündung im Hospital zu sterben, als ihre US-Vettern. (ast)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »