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Ärzte Zeitung online, 03.02.2016

Krisentreffen

Gesundheitsminister Lateinamerikas beraten über Zika-Bekämpfung

Krisentreffen in Montevideo: Minister wollen Kampf gegen das Zika-Virus abstimmen.

MONTEVIDEO. Lateinamerika will auf einem Krisentreffen den regionalen Kampf gegen das Zika-Virus abstimmen. Die Gesundheitsminister der zehn südamerikanischen Länder sowie ihre Amtskollegen aus Mexiko, Costa Rica und der Dominikanischen Republik sind am Mittwoch zu einer Konferenz in Montevideo zusammengekommen.

Die Minister wollen mit der Direktorin der Panamerikanischen Gesundheitsorganisation (PAHO) Carissa Etienne die Umsetzung des weltweiten Gesundheitsnotstands erörtern, der von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ausgerufen wurde.

Bislang ist der Zika-Erreger binnen weniger Monate in 26 Ländern Lateinamerikas aufgetaucht. Er steht in dem Verdacht, Schädelfehlbildungen bei Embryonen auszulösen. Die Babys kommen mit zu kleinen Köpfen auf die Welt; eine geistige Behinderung ist meist die Folge. Normalerweise führen Zika-Infektionen nur zu grippeähnlichen Symptomen. Nicht jeder Infizierte erkrankt (dpa)

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