Ärzte Zeitung online, 03.03.2016

Amnesty International

Luftangriffe auf Kliniken sind Strategie

Immer wieder werden im Syrien-Krieg Krankenhäuser bombardiert - nicht aus Versehen, sagt Amnesty International. Entsprechende Hinweise lägen vor.

DAMASKUS. Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International (AI) vermutet hinter Luftangriffen auf Krankenhäuser in Syrien eine Kriegsstrategie des Regimes und Russlands.

"Syrische und russische Kräfte haben Gesundheitseinrichtungen absichtlich angegriffen und damit das humanitäre Völkerrecht eklatant verletzt.

Aber wirklich ungeheuerlich ist, dass das Zerstören von Kliniken Teil ihrer Militärstrategie geworden zu sein scheint", erklärte die Amnesty-Mitarbeiterin Tirana Hassan in einer am Donnerstag veröffentlichten Mitteilung.

Eine AI-Untersuchung habe Hinweise auf systematische Bombardierungen in den vergangen drei Monaten gefunden.

Westliche Regierungen und Aktivisten hatten syrische Regierungstruppen und ihre russischen Verbündeten für Angriffe auf Krankenhäuser verantwortlich gemacht. Moskau hat die Anschuldigungen stets zurückgewiesen.

(dpa)

[04.03.2016, 08:48:56]
Dr. Wolfgang P. Bayerl 
was für eine unseriöse und beschämende "westliche" Fehlinformation!
Muss man heute ins Internet gehen,
um zu erfahren, dass Putin der erste ist, der es schafft das Gemetzel in Syrien zu beenden,
das NICHT Russland begonnen hat???
Sogar der Papst hat ihn gelobt.
Putin ist nicht die USA, ein wirklich lohnenderes Land für Amnesty International (AI).
Die Lüge von Amnesty International (AI) 1990 von den irakischen Soldaten, die in kuwaitischen Krankenhäusern angeblich Babys aus den Brutkästen gerissen und auf den Boden geworfen hätten schon vergessen?
Diese Stimmungsmache mit erfundenen Lügen (US-PR-Agentur Hill & Knowlton), an der mindestens auch der britische Geheimdienst beteiligt ist, führte damals zum Kriegseintritt der USA in Kuweit, eigentlich der Beginn des Massakers bis heute im nahen Osten. Wer einmal lügt .....  zum Beitrag »

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So schädlich fürs Herz wie Cholesterin

Depressionen steigern bei Männern das Risiko fürs Herz ähnlich stark wie hohe Cholesterinwerte oder Fettleibigkeit. Das ergab eine aktuelle Analyse der KORA-Studie. mehr »

Den Berg im eigenen Tempo erklimmen

Medizinstudentin Solveig Mosthaf fühlt sich im Studium manchmal, als würde sie einen steilen Berg hinauf kraxeln. Sie wünscht sich mehr Planungsfreiheit – und die Möglichkeit, eigene Wege zu gehen. mehr »

Positive HPV-Serologie bringt bessere Prognose

Bei Patienten mit Kopf-Hals-Tumor ist eine positive HPV-16-Serologie mit einem verbesserten Überleben assoziiert. Das bestätigt jetzt eine US-Studie. Demnach liegt die Wahrscheinlichkeit für ein Fünf-Jahres-Überleben sogar 67 Prozent höher. mehr »