Ärzte Zeitung online, 30.03.2016

USA plant

Mehr Geld für Therapie von Drogensüchtigen

Die US-Regierung will das Therapie-Angebot für Drogensüchtige ausbauen.

ATLANTA. Die US-Regierung will das Therapie-Angebot für Drogensüchtige ausbauen.

"Wir müssen Drogensucht als ein Gesundheitsproblem sehen", sagte Präsident Barack Obama auf dem nationalen Drogen-Missbrauchs-Gipfel in Atlanta.

Dazu müssten Wissenschaft, Politik und Strafverfolgungsbehörden zusammenarbeiten. "Therapieangebote sind momentan noch unterfinanziert", sagte Obama am Dienstag. Er wolle für diese Angebote 100 Millionen US-Dollar zur Verfügung stellen.

Mehr als eine Milliarde Dollar will der Präsident insgesamt in die Bekämpfung der aktuellen Suchtepidemie in den Vereinigten Staaten investieren.

Viele Regionen des Landes - vor allem im Nordosten - verzeichnen stark steigende Zahlen von Drogentoten. Hauptursache dafür sind vor allem Opioide. (dpa)

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