Ärzte Zeitung, 04.05.2016

BÄK fordert

Kein Handel mit Gesundheit

BERLIN. Nach der Veröffentlichung eines Teils der Verhandlunsgdokumente zum transatlantischen Handelsabkommen TTIP zwischen der Europäischen Union und den USA fordert die Bundesärztekammer die europäischen Verhandlungsführer dazu auf, "mit sofortiger Wirkung alle Gesundheitsdienstleistungen, -standards und -leitlinien aus den TTIP-Verhandlungen zu streichen". Nach Auffassung der BÄK sehen die USA Standards des Gesundheitswesens in Deutschland und Europa als Handelshemmnisse an. Gesundheit sei aber keine Handelsware. Diesen Grundsatz dürfe die Politik auch nicht für einen Tauschhandel opfern. "Eine McDonaldisierung der Medizin als Trade Off für mehr Autoexporte ist inakzeptabel." (HL)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So ticken Amokläufer

Narzissten, Querulanten, Rächer: Amoktäter fallen meistens schon vor der Tat auf. Um Taten verhindern zu können, gibt es jetzt eine Anlaufstelle für Eltern, Lehrer und Mitschüler. mehr »

Wann droht Ärger mit Kassen und Patienten?

Gehören Zeitvorgaben aus der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) mit auf die Rechnung? Die Antwort steht, wie so oft, im Kleingedruckten der GOÄ. mehr »

Begünstigen Antidiabetika eine Herzinsuffizienz?

Bis zu zwei Prozent der über 60-Jährigen in Deutschland leiden gleichzeitig an Diabetes und Herzinsuffizienz. Wie beide zusammenhängen, haben mehrere Studien analysiert. mehr »