Ärzte Zeitung, 28.05.2015

Sachsen

Stipendien für Hausarzt-Nachwuchs

DRESDEN. Um die Versorgung auf dem Land zu sichern, vergibt der Freistaat Sachsen erneut Stipendien für angehende Hausärzte.

Die Ausbildungsbeihilfe in Höhe von 1000 Euro pro Monat kann von Medizinstudenten beantragt werden, die 2013 oder 2014 ihr Studium begonnen haben, teilte das Gesundheitsministerium mit.

Voraussetzung ist, dass sie sich nach Abschluss ihrer Facharztausbildung für Allgemeinmedizin auf dem Land niederlassen. Die Förderung wird maximal für sechs Jahre und drei Monate gewährt und muss nicht zurückgezahlt werden. Zum Programm gehören auch 24 Praxistage pro Jahr in einer Patenpraxis auf dem Land. (lup)

ausbildungsbeihilfe@kvsachsen.de

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Was neue Onkologika den Patienten tatsächlich bringen

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Neue Onkologika haben die Überlebenszeit von Krebspatienten in den vergangenen zwölf Jahren im Schnitt um 3,4 Monate verlängert. Dieser Vorteil geht oft zulasten der Sicherheit. mehr »

Kassen und KBVdrücken aufs Tempo

Bisher trat die Selbstverwaltung bei der Digitalisierung eher als Bremser auf. Bei den Formularen geben KBV und Kassen jetzt Gas: Im Juli kommt der digitale Laborauftrag. mehr »

"Weiterbildung auch mit Kind zügig möglich - im Verbund!"

Eine strukturierte Weiterbildung, die auch mit Elternzeit nur sechs Jahre dauert? Das ist möglich, sagt Dr. Sandra Tschürtz. Die angehende Allgemeinmedizinerin steht vor ihrer Facharztprüfung – und blickt für die "Ärzte Zeitung" auf ihre Zeit in einem Weiterbildungsverbund zurück. mehr »