Ärzte Zeitung, 26.01.2016

Flüchtlinge

Substitution nur, wenn sie indiziert ist

KÖLN. Asylbewerber haben nur dann Anspruch auf eine Substitutionsbehandlung, wenn sie eindeutig indiziert ist. Darauf macht die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) aufmerksam.

Sie hatte sich nach Anfragen von Ärzten bei der zuständigen Bezirksregierung Arnsberg erkundigt, wie es sich mit der Substitution bei dieser Patientengruppe verhält.

Das Ergebnis: Über die Erforderlichkeit und Notwendigkeit einer Substitutions-Behandlung im Rahmen des Asylbewerberleistungsgesetzes muss im Einzelfall unter Hinzuziehung eines Amtsarztes entschieden werden, erläutert die KVWL in der Mitgliederzeitschrift "KVWL kompakt". (iss)

[27.01.2016, 13:57:33]
Dr. Heinrich Steinhauer 
substituitionstherapie bei flüchtlingen

EINE ERFORDERLICHE SUBSTITUTIONS THERAPIE

SOLLTE VOM FACHARZT FESTGESTELLT UND EIN =

GELEITET WERDEN - UNABHÄNGIG DAVON WER

UND WOHER DER PATIENT IST ! zum Beitrag »

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Cannabis-Studie in der Warteschleife

Ist Cannabis-Konsum für körperlich und psychisch Gesunde gefährlich? Diese Frage soll eine Studie klären. Die Suche nach Teilnehmern läuft – was fehlt ist die Genehmigung. mehr »

Wer finanziert den Ärzten die Telematik?

Der Online-Rollout der Gesundheitskarte erhitzt auch bei der Gesundheits-IT-Messe conhIT die Gemüter. mehr »

Haus- oder fachärztlicher Patient? Diese Diskussion ist toxisch!

Der neue Vorstand will den Konflikt zwischen Haus- und Fachärzten überwinden. Im Interview mit der "Ärzte Zeitung" wird klar, welche Forderungen die Vertragsärzte an die Politik haben. mehr »